Ich habe mich die letzten 2 Stunden in Sachen XChat (das ist ein IRC-Client, hauptsächlich für Linux; alles Weitere auf http://www.xchat.org) fortgebildet und ein kleines Plugin in Python geschrieben. XChat ist nämlich ziemlich vorbildlich und bietet gleich mehrere “Scripting Interfaces” für verschiedene Programmiersprachen. Sogar Ruby wird unterstützt!
Das Plugin heisst Globalbans und dient zum Erstellen einer “globalen” Banlist. Jeder, dessen Hostmask einem Eintrag auf der Banlist entspricht, wird gebannt, sobald er irgendeinen Channel betritt in dem man Operator-Rechte hat. Man muss übrigens keine “echten” Hostmasken angeben, sondern man kann ganz beliebige Strings (auch mit Wildcards) angeben. Passt eine Hostmask auf diesen String bzw. beinhaltet eine Hostmask diesen String, dann wird der zugehörige User augenblicklich gekickbannt (er wird gebannt, damit er nicht nochmal den Channel betreten kann und anschließend gekickt (aus dem Channel geworfen)). Erweiterte User können durch die Änderung einer Variablen einstellen, dass solche User nicht gekicktbannt, sondern nur gekickt werden.
Alle weiteren Informationen gibt es in dem englischsprachigen Artikel, den ich zum Plugin verfasst habe:
http://robertnitsch.de/xchat-globalbans-plugin/
Bis gerade eben hatte ich das Problem, dass niemand meiner Besucher hochgeladene Bilder oder andere Dateien abrufen konnte. Nur Thumbnails von Bildern, die aber von Wordpress erstellt werden, konnten angesehen werden. Der Zugriff auf die Dateien selbst wurde aber immer verweigert. Ich dachte zunächst, es läge an irgendeiner .htaccess-Datei. Dies konnte aber nicht sein, denn auch nach einer Deaktivierung aller möglicherweise miteinbezogenen .htaccess-Dateien wurde der Zugriff nach wie vor verweigert. Also habe ich dem technischen Support meines Anbieters geschrieben. Dieser hat heute morgen um 08:00 Uhr geantwortet und mir das Problem erläutert.
Ich wäre selbst wirklich nicht mehr darauf gekommen: die Dateirechte beim Hochladen mit Wordpress werden falsch bzw. unzureichend gesetzt. Das heißt konkret: wenn man Dateien mit Wordpress hochlädt, dann stattet Wordpress diese Dateien mit falschen bzw. unzureichenden Zugriffsrechten aus. Eine Änderung in Wordpress’ Code hat den Fehler jetzt aber hoffentlich behoben. Das möchte ich in diesem Beitrag auch gleich ausprobieren.
Wenn ihr den folgenden Screenshot ansehen könnt (in Vollbildansicht), dann funktioniert es ja:

Falls ihr da draußen das selbe Problem habt, wie ich es hatte, dann sei euch folgendes nahe gelegt: domainfactory Supportforum – Upload Rechte Wordpress
Dort wird genau beschrieben welche Dateien ihr wie bearbeiten müsst, damit Wordpress die Dateien richtig hochlädt. Vielleicht hilft es euch ja.
Vor 3 Tagen ist mein Laptop vom Medion Supportcenter zurückgekommen. Für alle, die es noch nicht wissen: die Grafikkarte war defekt und wurde jetzt von Medion ausgetauscht.
Bevor ich den Laptop eingeschickt hatte, hatte ich Windows XP Home neu installiert und auch die anderen Partitionen formatiert und gelöscht. Dazu hatte ich 2 Gründe:
- für Mehraufwand bei der Reparatur durch nachträglich installierte Soft- oder Hardware kommt bei Medion der Kunde auf
- meine Daten gehen niemanden etwas an (ich habe alle Daten auf einer externen Festplatte gesichert)
Es war also mal wieder eine gute Gelegenheit gegeben, das Betriebssystem dauerhaft zu wechseln – da kam mir zuerst Linux in den Sinn. Das erschien mir aber deshalb fragwürdig, weil bei mir bisher alle Distributionen “gescheitert” sind und ich schon genug schlechte Erfahrungen mit Linux gemacht habe – trotz aller Belobigungen seitens der Community(ies).
Letztendlich habe ich mich aber doch dafür entschieden. Kubuntu hatte ich ja bereits zur Verfügung und auf diese Weise ging es auch schon los. Im Folgenden möchte ich den Hergang der Installation kurz umreißen:
- Kubuntu 6.06 Alternate CD eingelegt.
- Textbasierte Installation gestartet.
- Die gewöhnlichen Einstellungen vorgenommen: Sprache, Tastaturlayout, Netzwerkeinstellungen, usw.
- Partitionierung:
- “Wie könnte ich meine 80 Gigabyte-Platte wohl aufteilen?” habe ich mir überlegt.
- Da die Dokumentation von Ubuntu erfahrungsgemäß überwältigend gut ist (großes Lob!), habe ich dort Rat gesucht und gefunden: http://wiki.ubuntuusers.de/Installation bzw. http://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung
- Ich habe mich letztendlich für folgende Konfiguration entschieden:
- /swap-Partition 1.1 GB (die Swap-Partition ist eine Art “Auslagerungspartition” für den Arbeitsspeicher, also vergleichbar mit der Auslagerungsdatei bei Windows, nur besser
- /home-Partition ca. 8 GB, ext3-Dateisystem / im Notfall kann ich das System einfach neu aufsetzen und die Dateien in /home bleiben erhalten
- /-Partition (root-Partition) 21 GB, ext3-Dateisystem
- Windows-Partition von 40 GB, NTFS. Ich konnte die Windows-Partition leider nicht mehr verkleinern (NTFS und Linux vertragen sich nicht so gut)
- eine 10 GB – Partition mit dem FAT32-Dateisystem zum Dateiaustausch zwischen beiden Systemen (sehr praktisch)
- Änderungen speichern und übernehmen.
- Den Rest des Setups relativ schnell “durchflogen”…
- Fertig!
Dann habe ich gleich mal das System gestartet und der Bootloader GRUB sprang mir entgegen. Zuerst habe ich getestet, ob ich Windows tatsächlich noch starten konnte… es ging! Dann habe ich Kubuntu gebootet und mir das neuartige System angeschaut.
Mein Desktop sieht, 4 Tage nach der Installation, so aus:

Fast genauso sah er nach der Installation aus. Die Verknüpfungen und die Programme unten in der Taskleiste sind natürlich ausgenommen…
Im Folgenden liste ich mal auf, was mir an Kubuntu bisher besonders gut gefällt:
- der Paketmanager! Damit kann man viele viele Programme auf Knopfdruck als Pakete herunterladen und installieren lassen. Dabei werden alle Abhängigkeiten etc. automatisch geprüft und erfüllt (ggf. durch das herunterladen weiterer Pakete).
- die mitgelieferten Programme: bei Kubuntu ist im Grunde alles dabei was man braucht: IRC-Chat, Instant-Messenger, OpenOffice, Webbrowser, Editoren mit Syntaxhighlighting, CD-Player, DVD-Player, Organisationsprogramme, EMail-Client usw. Genau genommen könnte ich alles, was ich da eben aufgezählt habe, noch in den Plural setzen, denn man hat bei Kubuntu meistens mehrere Alternativen. So gibt es z.B. sowohl Konversation (ein IRC-Client) als auch Kopete (ein Multi-Instant-Messenger; unterstützt mehrere Protokolle), das ebenfalls IRC unterstützt.
- der Support: der Support ist wirklich einsame Spitze. Auf der deutschsprachigen Website http://ubuntuusers.de kriegt man wirklich zu allem und jedem Hilfe und Unterstützung.
Das war es erstmal zu Kubuntu. Würde ich noch mehr in diesem Post schreiben, dann würde euch ja direkt die Lust vergehen, mit dem Lesen anzufangen. Daher ist mit diesem Post erstmal >Schluss<.