TU Darmstadt: Rückblick auf 2 Semester Informatik
Wie man dem Willkommenstext ganz oben auf der Startseite entnehmen kann studiere ich momentan Informatik an der TU Darmstadt. Ich strebe den Abschluss M.Sc. (Master of Science) Informatik an.
Inzwischen habe ich die ersten 2 Semester hinter mir, befinde mich also noch im Bachelor-Stadium; das 3. Semester hat seit einigen Wochen begonnen. Dieser Artikel soll einen kurzen Rückblick darstellen, der sich wahrscheinlich besonders für diejenigen lohnt, die ein Informatik-Studium in Betracht ziehen.
Hinweis: Ich gebe hier meine Sicht der Dinge wieder, also meine Meinung.
Wintersemester 08/09
Im WS 08/09 habe ich mein Informatik-Studium an der TU Darmstadt begonnen. Für diejenigen, die vllt. Informatik studieren werden, dürfte dieser Teil am spannendsten sein.
Grundlagen der Informatik 1
In GdI 1 gab es eine Einführung in das Programmieren. Von einer Einführung kann dabei aber kaum die Rede sein, denn es ging durchaus ziemlich in die Tiefe. Angefangen haben wir mit Scheme, einer funktionalen Programmiersprache, die mit LISP verwandt ist und mit der ich und die meisten meiner Kommilitonen zuvor nichts zu tun gehabt haben. Funktionale Programmierung war für die meisten, mich eingeschlossen, absolutes Neuland.
Das war insofern ein Problem, als dass viele meiner Kommilitonen Schwierigkeiten beim Einstieg in die funktionale Programmierung hatten – nicht nur die absoluten Neulinge, sondern auch einige der Erfahreneren. Bei Scheme werden nämlich fast alle Probleme mit rekursiven Funktionen gelöst. Schleifen im klassischen Sinne stehen quasi nicht zur Verfügung. Und wie sortiert man bspw. eine Liste rekursiv, wenn man bisher nur iterative Implementierungen kennt? Erstmal gar nicht so einfach!
Es stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass die Erfahrung mit Scheme eine echte Bereicherung war. Wer GdI 1 mit einer guten Note übersteht, der dürfte hinterher keine Probleme mehr mit Rekursionen haben.
Der zweite und geringfügig größere Teil drehte sich um Java. Das Verhältnis Scheme : Java kann man ungefähr mit 40 : 60 beschreiben. Beinhaltet waren solche Themen wie Objektorientierte Programmierung, d.h. was sind Klassen/Objekte, was ist Vererbung und wie funktioniert sie, Polymorphismus, Generische Typen (Generics) und ähnliches.
Klausuren: Im Dezember gab es eine Semestralklausur, in der es nur um Scheme ging. Nach Ende der Lehrveranstaltungen (während der Semesterferien) gab es dann noch eine endgültige Prüfung, die zu etwa 40% aus Scheme und zu 60% aus Java-bezogenen Aufgaben bestand.
Bewertung: Der Veranstalter ist den Studenten bei Problemen fast immer entgegengekommen, die Folien & die Übungen waren gut gemacht und die Klausuren waren sehr fair. Für Einsteiger ohne Programmiererfahrung aber trotzdem ein gewaltiges Stück Arbeit!
Technische Grundlagen der Informatik 1
TGdI 1 beinhaltete Grundlagen der Digitaltechnik, also boolesche Algebra / boolesche Funktionen, kombinatorische und sequenzielle Logik, KV-Diagramme, digitale Schaltungen, Signalpfade, wichtige digitale Schaltungen (Multiplexer, Decoder, …), darunter auch Speicherelemente (Flipflops), Automaten (Mealy und Moore) uvm.
Klausuren: Auch hier gab es eine Semestralklausur im Dezember und eine Prüfung am Ende des Semesters.
Bewertung: Die Folien waren relativ gut gemacht, teilweise habe ich aber den roten Faden vermisst. Insgesamt aber immer noch sehr gut gemacht, auch die Übungen und die Klausur ließen nicht viel zu wünschen übrig. Allerdings ist der Stoff einfach einfach. Wer hier durchfällt sollte sich Gedanken machen!
Mathematik für Informatiker und Wirtschaftsinformatik 1
Mathematik für Inf und WInf 1 war zusammen mit FGdI 1 die einzige Herausforderung im 1. Semester. Dazu muss ich etwas weiter ausholen.
Inhaltlich gesehen ist Mathe 1 nicht sonderlich schwer. Im Wesentlichen geht es um die gewöhnliche Analysis (mit einstelligen Funktionen), d.h. Folgen, Reihen, Grenzwerte, Funktionen, Differential- und Integralrechnung. Jedoch wird das Ganze sehr mathematisch aufgezogen. Der Vorlesung kann man kaum folgen, die wichtigen Informationen gehen in einem Schwall unnötiger mathematischer Sätze und Beweise völlig unter. Dazu muss man sagen, dass die Veranstaltung vom Fachbereich Mathematik organisiert wird. Sie wird also auch von einem Mathematik-Professor gehalten. Das merkt man auch sehr deutlich.
Klausuren: Es gab nur 1 Klausur am Ende des Semesters.
Bewertung: In Mathe 1 wird relativ leichter Stoff mit mathematischen Beweisen derart aufgeblasen, dass die eigentliche Leistung darin besteht, die wenigen wichtigen Informationen zu filtern bzw. überhaupt zu erfassen, ohne sich dabei von der gigantischen Menge unnötigen Wissens, das ebenfalls vermittelt wird, erschlagen zu lassen. Die Übungen waren anfangs schwer, weil man mathematische Beweise führen musste. Und das ist erstmal schwer bis unmöglich. Später wurden die Übungen aber besser. Die Klausur war schließlich ausgesprochen fair, aber vor allem eines: leichter, als alle erwartet hatten. Trotzdem sind hier viele gescheitert.
Formale Grundlagen der Informatik 1
FGdI 1 ist mir bis heute noch ein Rätsel. Wie man dem Titel der Veranstaltung ansehen kann geht es hier um die theoretische Informatik.
Rätsel deshalb, weil im Grunde genommen extrem einfacher Stoff (Sprachen, Reguläre Ausdrücke, Grammatiken, Chomsky-Hierarchie und dazugehörend DFAs, NFAs, PDAs) dermaßen mit formaler Sprache aufgeblasen wird, dass man sich erstmal immer fragt: “WHAT THE FUCK SOLL DAS HEISSEN?” Und wenn man es dann verstanden hat, denkt man sich: “Ist ja total easy. -.-”
Die Verantwortung liegt hier nicht nur bei den Veranstaltern, denn schließlich muss man sich an die formale Sprache erst gewöhnen, bis man sie wirklich verstehen kann. Aber es gab quasi keinerlei Erklärendes. Im Wesentlichen wurde wild drauflos definiert und wir mussten dann erraten, wozu die einzelnen Definitionen jeweils im Gesamtzusammenhang gebraucht wurden. Wie man es auch dreht und wendet: Wenn man gerade erst mit dem Studium anfängt, dann ist das eine echte Herausforderung!
Klausuren: Es gab wie in Mathe 1 nur eine Klausur am Ende des Semesters. :/
Bewertung: Während die Vorlesung inkl. Folien ziemlich bescheiden war, so waren die Übungen einigermaßen in Ordnung und die Klausur war sehr fair. Man konnte 60 Punkte erreichen, für eine 1.0 brauchte man aber nur 48 Punkte. Hier kann man eigentlich nur durchfallen, wenn man das falsche lernt. Ein gutes Auge für das Wesentliche hilft Wunder!
Sommersemester 2009
Grundlagen der Informatik 2
GdI 2 war eine monströse Veranstaltung, in der sich alles um Algorithmen und Datenstrukturen drehte, auch mehrere Index-Strukturen waren dabei; Laufzeit- und Speicherkomplexität von Algorithmen inklusive uvm. Alles in allem war es vor allem eines: verdammt viel, für die meisten zu viel! Nicht ohne Grund ist GdI 2 als “Exmatrikulator” berüchtigt (womit sich die Veranstalter für meinen Geschmack allzu oft gebrüstet haben, so als wären sie besonders stolz darauf).
Hier noch ein paar Stichworte zur Illustration: Komplexität von Algorithmen, Sortierverfahren, Graphenalgorithmen, Allgemeine Bäume und Binärbäume, Binäre Suchbäume, Mehrwegbäume, B-Baum u. Varianten, Digitale Suchbäume, Hashverfahren (intern, extern, erweiterbar), Graphische Datenstrukturen, Spezielle Themen (Bitmap Index, Indexstrukturen für “broadcast data”, etc.)
Klausuren: Nur eine Klausur am Ende des Semesters, für die man sich einen Bonus von bis zu einem ganzen Notensprung erarbeiten konnte.
Bewertung: Die Vorlesung war in Ordnung, soweit ich das beurteilen kann. Unser Professor schien aber häufig unvorbereitet zu sein; er selbst sagte entschuldigend, er hätte dieses Semester sehr viel zu tun.
Wie bereits geschrieben konnte man sich einen Bonus erarbeiten. Ab 191 Punkten in den bewerteten Hausübungen und Programmieraufgaben hat man einen vollen Notensprung für die Prüfung erhalten. Das war insofern manchmal ärgerlich, als dass die Hausübungen und Programmieraufgaben in mehreren Fällen unklar/missverständlich formuliert waren und die Folien oft erst verspätet ins Netz gestellt wurden. Ansonsten waren die Übungen und die Programmieraufgaben durchaus sehr hilfreich und man konnte sehr viel dabei lernen.
Die Klausur am Ende war ziemlich fair, es wurden sogar diejenigen belohnt, die sich den letzten Foliensatz nochmal komplett durchgeschaut haben (dazu kam eine sehr leichte Aufgabe dran, die man aber ohne diesen Foliensatz nicht bearbeiten konnte). Ich bin sehr zufrieden mit dieser Veranstaltung, einzig die Tatsache, dass man sich ständig als “Exmatrikulator” aufgeführt hat, ist mir mehrfach übel aufgestoßen. Man stand quasi dauernd unter Verdacht, Lösungen von Kommilitonen zu kopieren. Das nervt irgendwann…
Technische Grundlagen der Informatik 2
In TGdI 2 wurde uns im Wesentlichen beigebracht wie Prozessoren funktionieren. Das beinhaltet die verschiedenen binären Zahlen-Darstellungen (1er-Komplement, 2er-Komplement, Gleitkommazahlen uvm.), die Begriffe Steuerwerk & Operationswerk, ALUs und eine Einführung in die MIPS-Prozessorarchitektur (Eintaktimplementierung, Mehrtaktimplementierung und eine Implementierung mit Pipelining und alles was dazugehört, also z.B. Forwarding und Hazard Detection uvm.). In der Praxis haben wir mit Verilog gearbeitet, einer Hardware-Beschreibungssprache. Mit dieser Sprache haben wir in vielen Übungen digitale Schaltungen beschrieben und simuliert; eine sehr spannende Angelegenheit. Eine kleine Einführung in die Assembler-Programmierung hat es hier ebenfalls gegeben.
Klausuren: 1 Semestralklausur, die für das Ergebnis nur insofern relevant war, als dass man sich hier einen Bonus für die eigentliche Klausur am Ende des Semesters holen konnte.
Bewertung: Die Veranstaltung war sehr gut gemacht! Gute Folien, gute Übungen und eine fordernde, aber faire Klausur zum Schluss. Die Semestralklausur war ebenfalls in Ordnung. Außerdem – gut, das ist jetzt eher subjektiv – war das Thema sehr interessant.
Mathematik für Inf und WInf 2
Von der Qualität der Veranstaltung her genauso schlimm wie Mathe 1. Die eigentliche Leistung bestand wieder darin rechtzeitig vor den Klausuren den ganzen Schmodder, den man sich umsonst reingezogen hat, wieder loszuwerden und einen freien Kopf zu kriegen. Dann erst kann man sich richtig auf die Klausur vorbereiten.
Inhaltlich bot Mathe 2 lineare Algebra, Analysis mit mehrstelligen Funktionen und einfache Differentialgleichungen (DGL), lineare Systeme von DGL usw.
Klausuren: Wie bei Mathe 1 gab es nur eine Klausur am Ende des Semesters. Diese Klausur war – anders als bei Mathe 1 – viel schwerer als wir erwartet hatten. So kam dann auch eine Durchfallquote von 60% bzw. eine Durchschnittsnote von 4.27 zustande. Ich habe es dennoch geschafft unter die besten 10% zu kommen, trotzdem bin ich etwas enttäuscht von der absoluten Note.
Bewertung: Ja, was soll man dazu sagen? Die Vorlesung ist grauenvoll, weil sie zu 90% unbrauchbares mathematisches Gedöns enthält, das eine riesige Belastung darstellt, weil man eben erstmal nicht weiß, was davon nun Gedöns ist und was man wirklich braucht. Also zieht man sich alles rein und ordnet den Stoff hinterher in “Unbrauchbar” und “Brauchbar”. Sorry, aber das muss einfach mal gesagt werden: Die Vorlesung ist scheiße.
Die Übungen hingegen waren einigermaßen in Ordnung. Es gab übrigens viele betreute Extra-Übungen vor der Klausur – eine super Gelegenheit zur Vorbereitung, die man bei anderen Veranstaltungen meist nicht bekommt.
Formale Grundlagen der Informatik 2
Kurzfassung: Nach FGdI 2 habe ich mich kaum noch über FGdI 1 beschwert.
Das liegt daran, dass FGdI 2 letzteres nochmals deutlich unterboten hat. Erklärungen gab es keine und die wenigen Beispiele in den Folien verstehe ich heute noch nicht – trotz guter Prüfungsnote. Hier hat man sich keine Mühe gegeben, so viel steht fest. Mal wieder hat sich mein Motto “schlimmer geht immer” bestätigt. Dagegen war die Mathe 2 – Vorlesung fast schon wieder genießbar.
Inhaltlich ging es in FGdI 2 um die Aussagenlogik (quasi boolesche Algebra) und die Prädikatenlogik (im Wesentlichen Aussagenlogik erweitert um All- und Existenzquantoren).
Klausur: Nur eine Klausur am Ende des Semesters (48 Punkte brauchte man für 100%, 60 gab es insgesamt). Naja: eigentlich! Leider gab es während der Klausur in einem der Gebäude einen Feueralarm. Dadurch konnten etwa 2 Drittel der Studenten die Klausur nicht weiterschreiben und mussten die Klausur etwa 3 Wochen später wiederholen – der neue Termin für FGdI 2 lag zudem direkt hinter 2 anderen knackigen Klausuren. Einen Vorteil hatten wir Wiederholenden (ich war einer der Unglücklichen) also nicht, denn wir mussten uns auf die anderen Klausuren konzentrieren (unter anderem auf den “Exmatrikulator”: GdI 2). Trotzdem war die Wiederholungsklausur schwerer als die 1. Klausur. Schwerer ist eigentlich der falsche Ausdruck: Die Wiederholungsklausur war um Längen schwerer! Es gab in jeder Ecke irgendeine Falle, und die meisten sind voll ins Messer gelaufen.
Hier die Notenspiegel der beiden Klausuren im Vergleich (PDF von mir erstellt, Angaben ohne Gewähr!): Notenspiegel FGdI2 SS09
Unbedingt zu beachten sind die Punktegrenzen auf Seite 2. Ursprünglich benötigte man 24 Punkte zum Bestehen (50% von 48). Diese Grenze wurde bereits bei der 1. Klausur deutlich herabgesetzt. Bei der Wiederholungsklausur brauchte man schließlich nur noch 15 Punkte! Das sind etwa 31%!
Man kann sich also ungefähr ausmalen wie viel schwerer die Wiederholungsklausur war. Für mich war das Ganze nicht mehr nachvollziehbar.
Bewertung: Die Vorlesung & die Folien waren grauenvoll, die Übungen mäßig und die Klausuren wurden insofern versaut, als dass die Wiederholungsklausur in einem völlig unangebrachten Ausmaß schwerer war als die 1. Klausur. FGdI 2 war sehr bitter!
Fazit
Die ersten 2 Semester sind definitiv eine Durststrecke. Besonders diejenigen Veranstaltungen, die vom Fachbereich Mathematik organisiert werden (das sind Mathe 1 & 2 und Formale Grundlagen 1 & 2), leiden an grauenvollen Vorlesungen und schwer nachvollziehbaren Folien/Skripten. Genausogut könnten wir auch die normalen Mathe-Vorlesungen hören, da bräuchte es kein Mathematik für Informatiker (das beziehe ich jetzt wirklich nur auf die Vorlesung; was die Übungen und die Klausur angeht habe ich nichts einzuwenden
). Mich haben also keineswegs die Veranstaltungen gestört, in denen es etwas theoretischer zuging. Nein, mich stört, dass sich der FB Mathematik bei Veranstaltungen für Informatiker scheinbar nicht die allergeringste Mühe zu geben scheint. Die Veranstaltungen tragen zwar “für Informatiker” im Namen, inhaltlich ist das jedoch (abgesehen vllt. von der Klausur) kaum zu spüren. Mag sein, dass sie den Stoff tatsächlich ein wenig für die Informatiker angepasst haben. Für mich steht aber fest: Da ist noch viel zu viel Luft nach oben.
Das 3. Semester hingegen sieht bisher ausgesprochen gut aus. Das liegt ganz gewiss auch daran, dass sämtliche Veranstaltungen vom FB Informatik organisiert werden. Man spürt sofort, dass die Veranstalter einen ganz anderen Blick auf die Dinge haben und vermitteln.
Fallt mir nicht in den Rücken…
Ich habe schon mehrfach die Lehrveranstaltungen des FB Mathematik im Fachschaftsforum kritisiert, da hier wie gesagt einiges im Argen liegt. Dabei sind mir viele Kommilitonen in den Rücken gefallen mit scheinheiligen Argumenten wie “schau dir doch Erklärungen im Internet an” oder “das ist der Anspruch einer Universität” usw. Sinngemäß wurde mir viel zu oft vermittelt: “Wenn du zu dumm dafür bist, dann studier etwas anderes oder organisiere dich besser.” Das möchte ich an dieser Stelle gerne vermeiden.
Niemand konnte mir bisher erklären, warum sich manche Veranstalter (des FB Mathematik) auf die faule Haut legen dürfen, während man sich bei anderen bereits über Kleinigkeiten aufregt (mehrfach geschehen).
Die Grundlagen-Veranstaltungen der ersten 2 Semester, die vom FB Mathematik organisiert werden, sind einfach scheiße. Diese meine Ansicht habe ich jetzt an mehreren Stellen mehr oder weniger grob erklärt (Kurzfassung: es steht zwar “für Informatiker” drauf, das ist aber nicht drin!). Findet euch damit ab, dass man mich nicht von dieser Ansicht abbringt, indem man mir immer wieder erklärt, dass es Veranstaltungen gibt, die noch schlechter sind oder dass ich zu dumm oder zu faul bin. Ich habe Mathe 1/2 und FGdI 1/2 auf Anhieb bestanden und außer bei FGdI 2 habe ich jedes Mal zu den besten 10% gehört (bei FGdI 2 nur zu den besten 16% mangels Motivation). Von Dummheit oder Faulheit möchte ich nichts mehr hören, egal wie ihr diese Anschuldigungen verpackt.

Ohje, das hört sich ja nicht gerade motivierend an

“Die Grundlagen-Veranstaltungen der ersten 2 Semester, die vom FB Mathematik organisiert werden, sind einfach scheiße.”
Kannst du das auch auf andere Unis beziehen? Vielleicht mal was von anderen gehört? Nächstes Jahr will ich mit Etit anfangen und bin mir immer noch nicht über die Uni im klaren
Darmstadt, Aachen oder Karlsruhe? Aber Mathe wird sicherlich auch mir ein Dorn im Auge sein :-/
Ach vielleicht geh ich auch noch einfach mal ein Jahr ins Ausland und warte bis wir hier wieder bei den Diplomstudiengängen angekommen sind :p
Der Bildungstreik zieht ja immer größere Kreise. Auch hier bei uns in Köln wird kräftig demonstriert..
gruß Steffen
Kommentar by Steffen Vogel — 29.11.2009 @ 16:43:07
Ich glaube Mathe ist überall nicht so doll gemacht… und es ist zwar scheiße, aber bei weitem nicht unschaffbar.
Die Lücken werden dann in den höheren Semestern durch die Anwendungsfächer wieder aufgefüllt.
Kommentar by Robert — 07.12.2009 @ 20:16:38
Vielen Dank für den Überblick, ich fand’s sehr interessant. Viel kann ich nicht über ein reguläres Informatikstudium sagen, aber ja, Mathematik und Informatik sind schon zwei verschiedene Sachen.
Kommentar by Herr Rau — 07.12.2009 @ 23:09:43