Die letzten Tage wurde ich von einem neuen Projekt (von dem ich erstmal nichts verraten werde) sehr stark in Anspruch genommen und außerdem gab es sowieso nicht viel zu berichten (vllt. auch gerade deswegen
). Heute vermache ich meinem Blog aber endlich wieder einen Artikel – über Nexuiz.
Nexuiz ist eines dieser gewalttätigen Killerspiele: ein Ego-Shooter mit Mehrspieler-Funktion (auch übers Internet). Abgesehen davon, dass die “Personen” nicht im geringsten echt aussehen und die Waffen schon sehr futuristisch sind, ist er auch brutal. Worum es geht, muss ich wohl auch nicht mehr erklären: man versucht die Mitspieler zu töten – so oft und so schnell es geht. Das Spiel läuft übrigens sowohl auf Windows-, als auch auf Mac- und Linuxsystemen. Ich habe es eben selbst unter Kubuntu ausprobiert und es funktioniert tatsächlich… aber eines muss ich zugeben: unter Windows läuft es etwas flüssiger.
Dafür, dass es kostenlos ist und jederzeit heruntergeladen werden kann, bietet es aber eine ganze Menge. Die verwendete Grafikengine ist übrigens die über Jahre hinweg von “Lord Havoc” überarbeitete Quake1-Engine, die jetzt darkplace Engine genannt wird.
Alles Weitere erfahrt ihr auf der offiziellen Homepage: www.nexuiz.com
Hier gibts noch ein paar Screenshots und sogar 2 Videos: http://www.alientrap.org/nexuiz/index.php?module=media
Heute möchte ich den sogenannten HackIts einen Artikel widmen. Bei solchen HackIts, die üblicherweise in Form von Webseiten erstellt werden, geht es darum sich durch eine bestimmte Anzahl von Leveln bzw. Stufen zu “hacken”. Der Begriff “hacken” ist aber insofern unabgebracht als dass es meistens wenig mit “Hacken” zu tun hat – mal abgesehen davon, dass Hacken sowieso eine ganz andere Bedeutung hat als uns die Medienwelt weiß machen will. Eine sehr gute und ausführliche Definition des Begriffs “Hacker” findet ihr hier: http://wiki.hackerboard.de/index.php/Hacker
Die Wikipedia beschreibt Hackits übrigens folgendermaßen:
Eine Hacking Challenge (englisch: ‚Herausforderung zum Hacken‘) oder ein Hackit (englisch: ‚Knack es‘) ist eine Aufgabe oder in der Regel eine Abfolge von Aufgaben aus dem Bereich des Hackens, meist geht es um das Eindringen in speziell dafür bereit gestellte passwortgeschützte Bereiche. Solche Aufgaben werden auf speziellen Webseiten für Menschen angeboten, die sich für Computersicherheit interessieren und fördern die spielerische und sportliche Auseinandersetzung mit diesem Themenbereich.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hackit, Stand: 04.01.2007)
Nachdem euch jetzt hoffentlich grob bewusst geworden ist, worum es bei einem HackIt geht, möchte ich euch ein gutes Beispiel für ein HackIt geben. Das HackIt, von dem ich rede, heisst “InfoGamE” und ihr könnt es unter http://ighack.info erreichen. Wie man auf der Rangliste sieht habe ich das HackIt mit seinen insgesamt 20 Leveln erfolgreich absolviert (mein Nickname dort ist “bmaker”). Das hat aber – zugegeben – gute 4 Wochen gedauert. Ich glaube sogar es war etwas mehr …
Das InfoGamE ist in jedem Fall ein ganz typisches HackIt. Das erkennt man daran, dass vor allem die ersten und leichteren Levels viel mit Javascript zu tun haben. Man kommt also oft nur dann in das nächste Level, wenn man das Javascript versteht und das Passwort ermitteln kann. Beim InfoGamE kommt jedoch erschwerend hinzu, dass man oft sehr lange rätseln muss und manchmal dauert es Stunden oder sogar mehrere Tage bis man mit Google zu einem Hinweis gekommen ist. Aber gerade das macht auch einen gewissen Reiz aus. Am allerschönsten wird es, wenn man das HackIt gemeinsam mit Freunden durchspielt. Leider war mir “nur” der Wettbewerb mit flüchtigen Internetbekanntschaften vergönnt.
Ich habe mich die letzten 2 Stunden in Sachen XChat (das ist ein IRC-Client, hauptsächlich für Linux; alles Weitere auf http://www.xchat.org) fortgebildet und ein kleines Plugin in Python geschrieben. XChat ist nämlich ziemlich vorbildlich und bietet gleich mehrere “Scripting Interfaces” für verschiedene Programmiersprachen. Sogar Ruby wird unterstützt!
Das Plugin heisst Globalbans und dient zum Erstellen einer “globalen” Banlist. Jeder, dessen Hostmask einem Eintrag auf der Banlist entspricht, wird gebannt, sobald er irgendeinen Channel betritt in dem man Operator-Rechte hat. Man muss übrigens keine “echten” Hostmasken angeben, sondern man kann ganz beliebige Strings (auch mit Wildcards) angeben. Passt eine Hostmask auf diesen String bzw. beinhaltet eine Hostmask diesen String, dann wird der zugehörige User augenblicklich gekickbannt (er wird gebannt, damit er nicht nochmal den Channel betreten kann und anschließend gekickt (aus dem Channel geworfen)). Erweiterte User können durch die Änderung einer Variablen einstellen, dass solche User nicht gekicktbannt, sondern nur gekickt werden.
Alle weiteren Informationen gibt es in dem englischsprachigen Artikel, den ich zum Plugin verfasst habe:
http://robertnitsch.de/xchat-globalbans-plugin/